Erdwärme auf kleinem Grundstück

Heizung ersetzen mit Erdwärme, auch dort, wo bisher der Platz fehlte

Sie möchten Ihre Heizung durch Erdwärme ersetzen, haben aber wenig Platz für eine Bohrung? Die patentierte Splitpipe-Sonde von separatus kommt mit einem besonders schmalen Bohrloch aus. Je nach Geologie, Bohrverfahren und örtlichen Vorgaben sind Einbaudurchmesser ab 90 mm möglich; unser Kostenvergleich rechnet mit 108 mm statt 132 mm bei einer konventionellen Doppel-U-Sonde. Das ermöglicht kompaktere Bohrgeräte und rund 15 % tiefere Bohrkosten.

Schweiz · Deutschland · Österreich, installiert durch geprüfte Bohrpartner.

Kompaktes Bohrgerät bei einer Splitpipe-Bohrung auf einem Wohngrundstück. Die schmale Bohrung senkt die Gesamtkosten der Erdsondenanlage um rund 15 % bei 108 mm statt 132 mm Bohrloch.
Das Problem

Woran Erdwärme bisher gescheitert ist

Drei Gründe sprechen in der Beratung üblicherweise gegen die Erdsonde. Zwei davon ändert die Splitpipe-Technologie direkt. Die Zahlen dazu stehen einen Abschnitt weiter unten.

Die Bohrkosten

Die Bohrung ist der grösste Einzelposten einer Erdwärmeanlage. Ein schmaleres Bohrloch heisst kleineres Gerät und weniger Aufwand: rund 15 % tiefere Bohrkosten (108 mm statt 132 mm Bohrloch).

Platz und Zugang

Wo Haus, Bäume und Terrasse schon stehen, kommt ein grosses Bohrgerät nicht mehr hin. Für das 108-mm-Bohrloch der Splitpipe (statt 132 mm konventionell) genügt ein kompaktes Gerät mit kleiner Bohrfläche.

Die Bewilligung

Die Anforderungen an Bewilligung und Anzeige hängen vom Standort ab. Unsere Bohrpartner klären die örtlichen Vorgaben und begleiten die erforderlichen Schritte.

Die Zahlen

Was die schmale Bohrung kostet und was sie spart

Sondendurchmesser

51 mm

Vor- und Rücklauf in einem Zweikammer-Rohr

Bohrdurchmesser

108 mm

statt 132 mm konventionell. Vergleichsannahme für die genannten Kostenangaben.

Bohr- und Gesamtkosten der Erdsondenanlage

−15 %

je rund 15 % tiefer, bei 108 mm statt 132 mm Bohrloch

Jahresarbeitszahl

4,6

statt 3,1 einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Feldmessungen Fachhochschule OST.

Konventionelle Bohrungen liegen je nach Bohrmeissel und Verfahren beispielsweise bei 125, 127 oder 132 mm – also ungefähr 130 mm. Die hier genannten Einsparungen verwenden ausdrücklich 132 mm als Vergleichswert; sie sind keine pauschale Aussage für jede Bohrung.

Grössenvergleich der Bohrdurchmesser: schmales Splitpipe-Bohrloch neben konventionellem Bohrloch für eine Doppel-U-Sonde
So funktioniert es

In drei Schritten zur Erdwärme

Querschnitt der Splitpipe-Sonde mit Vor- und Rücklauf in einem Rohr

Machbarkeit und Kosten prüfen

Grundstück, Wärmebedarf, Budget: Die Kostenübersicht und der Kostenvergleichsrechner geben eine erste Antwort.

Bohrung und Sonde durch den Partner

Ein geprüfter Bohrpartner in Ihrer Region übernimmt Bewilligung, Bohrung und Einbau der Splitpipe-Sonde.

Heizen und passiv kühlen

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe heizt im Winter und kühlt im Sommer passiv, über eine Flächenheizung oder geeignete Gebläsekonvektoren (Fan Coils). Wie das geht, erklärt der Systemüberblick.

Vorteile im Überblick

Was die schmale Bohrung tatsächlich bringt

Leistungsstark

Bei 100 mm Bohrloch ist die Effizienz gleichwertig mit einer Doppel-U-Sonde im 132-mm-Bohrloch.

Gegenüber einer Luft-Wasser-Wärmepumpe liegt die Jahresarbeitszahl 48 % höher: 4,6 statt 3,1. Quelle: Feldmessungen der Fachhochschule OST.

Ökologisch

Bei 100 mm statt 132 mm Bohrloch: 43 % weniger Bohrgut, 45 % weniger Hinterfüllmaterial, 50 % weniger Diesel.

Dazu 35 % weniger Sole-Füllung (51-mm-Sonde gegenüber Doppel-U 32, unabhängig vom Bohrdurchmesser).

Platzsparend

Die Sonde braucht ein Bohrloch von 108 mm statt konventioneller 132 mm. Das erlaubt kompakte Bohrgeräte und eine kleine Bohrfläche. Erdwärme auch dort, wo Garten, Bäume oder Pool bereits stehen. Ein 5-t-Bohrgerät kommt durch die Gartenpforte, ein 12-t-Gerät nicht.

Bohrkosten und Gesamtkosten der Erdsondenanlage sinken je um rund 15 % (108 mm statt 132 mm Bohrloch). Über die Nutzungsdauer ist Erdwärme günstiger als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.

SKZ-Prüfzeichen A 875

SKZ-zertifiziert, Zertifikat A 875

Referenzen

Umgesetzte Projekte statt Versprechen

Waxeneck (AT) - Erdwärme an idyllischer Waldlage

Referenz · 03.08.26

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In Waxeneck Niederösterreich wurde ein weiteres Erdwärmeprojekt mit separatus erfolgreich umgesetzt. Gemeinsam mit WTC Brunnen & Erdwärme und dem Installationsunternehmen Fluid Energy entstanden zwei Erdwärmesonden mit jeweils 100 Metern Tiefe. separatus übernahm die thermische Simulation und die hydraulische Auslegung. Die abgestimmte Planung, der einfache Anschluss und der kompakte Sondenaufbau reduzierten den Installationsaufwand und erhöhten die Prozesssicherheit. Das Projekt zeigt den Mehrwert des separatus Partnernetzwerks von der Planung bis zur Inbetriebnahme.

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6 x 60 m am Bartholomäberg (AT)

Referenz · 22.07.26

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Kurze Erdwärmesonden im Vorarlberg: Für ein Ferienhaus am Bartholomäberg realisiert das separatus Partnernetzwerk sechs Sonden à 60 Meter in anspruchsvoller Geologie. separatus übernimmt Simulation und Auslegung, Plankel die Bohrung und den Einbau, Geser Erdwärme den hydraulischen Anschluss.

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Geothermie ohne zusätzliche Bohrung

Referenz · 25.06.26

Geothermie ohne zusätzliche Bohrung

Für den Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Schweiz wurden 11 Bohrpfähle à 9 Meter mit separatus Sonden zu Energiepfählen aktiviert. Die Baugrubenabsicherung wird damit langfristig Teil der Wärmeversorgung und ergänzt die bestehenden Erdsonden. Das spart Platz, reduziert Zusatzbohrungen und erhöht die Effizienz der Erdwärmeanlage.

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Dokumentierte Referenzprojekte, von der Sanierung im Altbau bis zum Neubau auf schmaler Parzelle.

Wissen

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Rechnen Sie zuerst. Die Kostenseite zeigt, woraus sich der Preis einer Erdwärmeheizung zusammensetzt, und der Vergleichsrechner rechnet mit Ihren eigenen Zahlen.

Was Erdwärme wirklich kostet