Der Branchentreff im HeideSpa ist ein alljährliches Highlight. Das interessierte Fachpublikum aus Bohrunternehmen, Behörden und Ingenieurbüros verfolgt das DVGW-W120-Fortbildungsprogramm, das den Fokus besonders am Freitag bei der Geothermie-Fachtagung auf oberflächennahe Erdwärme legt.
Das Team von separatus wird als Aussteller vor Ort sein und außerdem das Tagungsprogramm mit einem Vortrag mitgestalten. Benjamin Pernter referiert zum Thema „Splitpipe – Technologie: Grundlagen, Wirtschaftlichkeit, Praxiseinsatz”. Dabei werden folgende Fragen beantwortet:
- Wie funktioniert die Splitpipe-Sondentechnologie und weshalb kann dieselbe Leistung wie bei einer Doppel-U erreicht werden?
- Welche monetären Einsparungen für Bohrunternehmen sind zu erwarten?
- Was gibt es aus der Praxis zu erzählen? Wie lassen sich Kosteneinsparungen erzielen und welche Erfahrungen haben Bohrunternehmen gemacht?
Warum sich über den Bohrdurchmesser Gedanken machen?
Derzeit dominieren Luft-Wärmepumpen durch einfache Installation und gute Machbarkeit trotz ihrer Nachteile. In Deutschland ist der Geothermiemarkt zusätzlich bürokratisch und regulatorisch deutlich gehemmt. Unterm Strich kommt Erdwärme den meisten einfach zu teuer. Und beim wichtigen Renovierungsmarkt ist der hohe Platzbedarf für große Bohrmaschinen hindernd. Folglich hat sich in vielen Regionen der Häuslebauer-Markt von der Geothermie verabschiedet. Die Luftwärmepumpe wird nicht mehr verschwinden; aber durch Innovation und Kostensenkung können sich Bohrunternehmen die Wirtschaftlichkeit und Konkurrenzfähigkeit sichern. Und einer der größten Einflüsse auf die Kosten für die Erschließung des Erdreichs ist der Bohrdurchmesser – der Vortrag zeigt ein Kostenbeispiel aus der Praxis.

